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Feedback von Marc, Februar 2017 zum Sportmentaltraining:

Ich heiße Marc Jürgens, bin 41 Jahre alt und bin seit 10 Jahren, mit dem Motorrad, auf der Rennstrecke unterwegs. Das „einfache“ fahren auf der Rennstrecke wurde mir zu eintönig und ich wollte einmal etwas besonders machen. So meldete ich mich 2015 zu einem Marken-Cup an. Die internationale Triumph-Challenge. Mit großen Erwartungen wurde ein aktuelles Motorrad, eine Triumph Daytona 675 gekauft.
2015 sollte aber nicht mein Jahr werden. Viele Probleme, die ich nicht mit einkalkulierte, machten mir die Saison sehr schwer und ich verlor meinen Spaß auf der Rennstrecke.
Die Aufregung und Freude, die man sonst schon im Vorfeld hat, beim Beladen und auf dem Weg zur Rennstrecke, waren einfach nicht mehr da.
Am Ende der Saison 2015 war es dann soweit, das ich komplett mit der Rennfahrerei aufhören wollte.
Da ich Nebenberuflich auch Instruktor für Motorradfahrer auf der Rennstrecke bin, wurde ich auf das Mental-Coaching von Marion aufmerksam.
Marions Mann, stellte uns bei einer internen Schulung, die Inhalte und den Sinn über Marions Arbeit als Mentaltrainer vor. Bei Interesse sollten wir uns bei Marion melden.
Ich entschloss mich, dieses Angebot anzunehmen und mit Marions Begleitung in 2016 nochmals an der Triumph-Challenge teilzunehmen mit der Hoffnung, dass das Rennen fahren wieder Spaß macht.
In unserer ersten Sitzung, haben wir über mein Anliegen gesprochen und Ziele definiert.
Marion hat mir erklärt was in den kommenden Wochen auf mich zukommen würde und wie Mental Training sich auf die Leistung auswirken kann.
Es standen also Theorie und praktische Einheiten auf dem Plan, Hausaufgaben inklusive. Die ich auf meinen Rennveranstaltungen, auf der Arbeit und im privaten üben sollte.
Warum das üben so wichtig ist hat sie hat sie mir anhand eines verschneiten Parks gezeigt. Ein sehr interessantes Thema, ich wusste nicht so wirklich etwas über die Lernbiologie und wie mein Gehirn funktioniert, bzw. lernt.
In einer kleinen Entspannungsübung sollte ich an ein sportliches Highlight denken und mich richtig in dieses Gefühl hineinversetzen. Dann musste ich Punkte auf ein Plakat mit verschiedenen Zuständen kleben. Wir haben dann erarbeitet, wie ich diese Punkte persönlich empfinde. Nun sollte ich mich hinstellen und die verschieden Positionen darstellen, dabei haben wir Bilder zu den Zuständen erarbeitet. Marion hat mir dann  Kärtchen angefertigt, z.B. mit einer Kerze, für das Kopf  hoch und blick nach vorne oder Supermann für „Ich kann das“. Die Einnahme der Position mit Körper und Kopf, sollte  ich von nun an bei jeder sich bietenden Gelegenheit üben.
Marion schleppte mich dann auf einem Spielplatz und ich habe verschieden Kärtchen mit verschieden Zuständen ausprobiert. Erst sollte ich etwas rumlaufen und die Umgebung wahrnehmen. Das war erstaunlich „friedlich“ und ich konnte dabei innerlich richtig zur Ruhe kommen. Dann sollte ich mich auf die Schaukel setzen mit dem Gedanken, voller Freude zu Schaukeln, allerdings den Körper dabei lustlos hängen lassen. Das ging gar nicht, weder kam ein Gefühl der Lust auf, noch konnte ich mich da gut drauf einlassen. Dann sollte ich mich körperlich so hinsetzen, dass man von weitem schon sieht, welche Freude ich auf der Schaukel habe. Das klappte gut und hat tatsächlich auch Spass gemacht. Marion erklärte mir die Zusammenarbeit vom Körper und Kopf. Wir sind dann zum Klettergerüst und ich sollte meine Kärtchen dort ausprobieren. Das war am Anfang etwas komisch, da ich mir ein wenig blöd vorkam zwischen den Kindern. Als ich mir bewusst machte, dass ich dies für meine Ziele mache, konnte ich die Kinder gut ausblenden, und war sehr aktiv. Ich konnte mich gut in meine Kärtchen hineinversetzen.
Marion hat mich noch einmal an den Park und den Pfad erinnert und umso mehr ich übe, je besser lernt bzw. erinnert sich mein Gehirn an dieses Gefühl und ich kann diese Zustände besser abrufen. 
Anfang Mai war dann mein erstes Event am Lausitzring, ca. 100km vor Berlin. Erstaunlicherweise entwickelte sich schon so etwas wie Vorfreude auf dieses Event.
So eine Veranstaltung läuft wie folgt ab, Samstag 1 x 20min Training, 2 x 20min Qualifikation, im Anschluss das erste Rennen. Sonntags dann 1 x 15 Minuten warm Up + das zweite Rennen.
Meine Aufgabe war jetzt, konzentriert und fokussiert an die Sache ran zugehen, dabei trotzdem entspannt bzw. nur mit der notwendigen Anspannung zu agieren.
Ich sollte mir mit meinen Kärtchen den Zustand rauszusuchen, den ich in diesem Moment am besten brauchen konnte. Das fühlte sich auf dem Motorrad wirklich gut an.
Das Wochenende lief für mich recht gut. In beiden Rennen war ich gut fokussiert und konnte meine Konzentration halten. Mein Ziel war es, unter die ersten 15 zu fahren, dies konnte ich, mit 2 x 14. Platz erreichten. Nur im Quali lief es noch nicht so gut, ich versuchte so gut wie möglich meine Gedanken fokussiert zu halten und an mein Kärtchen zu denken, leider verlor ich beim Fahren dann „den Faden“ und bin in alte Muster verfallen. Aber, das war nicht schlimm, denn Übung macht den Meister. Marion hat mir mit dem verschneiten Park im Anschluss erklärt, warum ich in die alten Muster gerutscht bin.
Mein nächstes Rennen war in Hockenheim. Dort sollte ich weiter umsetzten was ich bisher gelernt hatte. Das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung.
Samstags regnete es immer wieder, so dass ich zwischen Regenreifen und Slicks hin und her wechseln musste. Diese Unsicherheit erhöht den Stressfaktor, da man evtl. kurz vorm Rennen die Reifen noch einmal wechseln muss. Das Quali lief daher nicht so gut und ich landete auf  Rang 16. Das Rennen war dann trocken. Als ich in die Startaufstellung fuhr, wusste ich, dass dies mein Rennen wird. Gedacht – getan!
Leider wurde das Rennen nach ein paar Runden wegen eines Sturzes abgebrochen. Ich wurde auf dem 10. Platz gewertet. Die Arbeit mit Marion trug erste Früchte.
Ich hatte es geschafft, mich in einen Zustand voller positiver Energie zu bringen und das genau auf den Punkt. Das war ein sehr gutes Gefühl.
Das zweite Rennen am Sonntag ging für mich nur ein paar Runden, dann musste ich mit einem technischen Defekt in die Box fahren.
Das kann passieren und ärgerte mich gar nicht so, wie ich das sonst bei mir kenne.
In der nächsten Sitzung, sprachen wir dann kurz über das Rennwochenende und über die positiven Gedanken die ich hatte. Dann ging es weiter mit dem nächsten Thema. Stress und Angst Regulation. Wie das Gehirn auf Stress oder Angst reagiert und damit umgeht. Dieses Thema war sehr interessant für mich. Wenn man mit Stress oder Angst konfrontiert wird und nun weiß, wie das Gehirn und der Körper darauf reagieren. 
Wir haben ein paar Methoden besprochen um die Angst/Stress-Spirale zu durchbrechen und Körper und Kopf wieder in die nötige und richtige Anspannung zu bringen.
Dann kam der Minigolfplatz. Marion beobachtete mich beim Spielen auf die ersten Löcher. Dann gab sie mir die ersten Aufgaben. Atemtechnik, Aufmerksamkeit. Konzentriert und fokussiert an die Sache ran zu gehen. Zielsetzung, den Ball in das Loch spielen.
Handlungsziele, um den Ball tatsächlich auch ins Loch zu bringen. Mit den Tipps von Marion, funktionierte das ganze tatsächlich besser. Wer hätte es gedacht.
Vor meinem nächsten Rennen bekam ich noch Protokolle für eine bessere Vorbereitung und Nachbereitung. Ich notierte mir nach jedem fahren, was ich für einen mentalen Zustand hatte. 
Die Protokolle und vor allem die Vorbereitungsroutine brachten mir Ruhe vor meinem Rennen, denn alles war geplant und vorbereitet. 
Die darauf folgenden Events liefen auch super ab. Die Routinen vor, während und nach den Rennen funktionierten immer besser. Ich fühlte mich immer wohler und hatte richtig Spaß an diesen Wochenenden.
Vor dem letzten Event traf ich mich nochmal mit Marion. Wir besprachen mein letztes Rennwochenende und gingen nochmal auf  Probleme und Lösungen ein. 
Mein letzter Event stand also an. Das Finale im tschechischen Most. Ich freute mich richtig auf dieses Event, da ich 2 Wochen zuvor dort zum Trainieren war.
Ich hatte ein super Gefühl für das Quali und wurde mit dem 9. Startplatz belohnt. Im Rennen konnte ich gut mithalten und auf den 7. Platz vorfahren, ich fühlte mich super.
Leider kam diesmal der Rückschlag in Form eines Sturzes und ich konnte nicht mehr weiter fahren. An dem Zweiten und letztem Rennen dieses Wochenendes (und der Saison) konnte Ich leider wegen defektem Motorrad nicht mehr teilnehmen. 
Ein großer Tiefschlag für mich, aber wir hatten auch den Umgang mit Niederlagen besprochen, so dass das Erreichte in den letzten Wochen überwiegte und ich mit einem guten Gefühl nach Hause fuhr. Ich hatte es geschafft, mich von Event zu Event zu steigern
und immer mit einem sehr guten und positiven Gefühl ins Rennen zu starten. Das war für mich schon fast wie ein gewonnenes Rennen.
Traurig macht mich, dass die Saison nun vorbei ist. Meine Planungen für 2017 laufen auf Hochtouren, keinerlei Gedanken mehr ans Aufhören, sondern Vorfreude und Ungeduld bis zur nächsten Saison. 
Mein Fazit über die Arbeit mit Marion ist absolut positiv!! Ihr hab ich zu verdanken, das mir das Motorradfahren und insbesondere das Rennen fahren, wieder Spaß macht! 
Auf der Rennstrecke aber auch privat, hat sich einiges zum Positiven verändert. Ich kann mich viel besser auf unbekannte Situationen einstellen. 
Auch unter Druck schaffe ich es viel besser einen klaren Kopf zu behalten. Dies war eine super Erfahrung, die ich nicht missen möchte. 
Ich wusste ja, dass Marion in dem Bereich tätig ist, wäre aber niemals auf die Idee gekommen ein Mentaltraining mit ihr zu machen, da ich mich bis dato für mental stark hielt. 
Dadurch dass Horst, das Mentaltraining, auf der internen Besprechung noch mal präsent machte, bin ich auf die Idee gekommen, das einfach mal auszuprobieren. 
Jetzt am Ende der Saison bin ich froh und dankbar mit Marion gearbeitet zu haben. 
2017 kann kommen J


Feedback von Familie St. zum Kindercoaching:
Herzlichen Dank!

Im Juni 2016 nahm ich Kontakt zu Frau Graef auf. Grund dafür: Mein Mann und ich waren auf der Suche nach Unterstützung für unseren Sohn ( 10 J. ), dem im Dez.2015 die Diagnose "Tourette-Syndrom" bescheinigt wurde. Mit den chronischen Tics muss unser Sohn leben, diese bleiben, mal schwächer oder stärker ausgeprägt. Doch uns Eltern war klar: Das Selbstvertrauen unseres Sohnes hatte im Verlauf der Erkrankung so stark gelitten, er traute sich nichts mehr zu, wollte kaum noch vor die Tür.. dies konnten wir kaum mitansehen. Wir haben unser Kind immer wieder bestärkt, aufgebaut, unterstützt und suchten zu unseren Bemühungen begleitende Hilfe "von außen".

Diese Hilfe gab uns und vor allem unserem Sohn Frau Graef durch ihre Methoden. Er wurde dadurch gestärkt, seine unsicheren und ängstlichen Phasen wurden weniger, er wirkt wieder selbstsicher und geht - trotz und mit seinen Tics - als aufgeweckter Junge durchs Leben.

Vielen herzlichen Dank dafür !!!

Familie St., Reutlingen


Feedback von Niels, Oktober 2016:
Warum ist es überhaupt zu den Terminen gekommen?
Ich fahre seit fast 40 Jahren Motorrad, seit 14 Jahren auch auf der Rennstrecke. Erst mit abgeklebten Spiegeln und nur zum Spaß, dann mit immer mehr Ehrgeiz im Rahmen meiner sicher sehr beschränkten fahrerischen Möglichkeiten. Es ging auch immer in kleinen Schritten vorwärts, jedes Jahr ein bisschen Rundenzeit, seit einiger Zeit auch in Rennen. Diesen Sommer nun war ich mit meinen Mitteln am Ende, Stagnation, kein Spaß mehr, nur noch Frust.  Ich dachte, dass es vielleicht Zeit wäre, aufzuhören, stellte mir diesen Verzicht aber auch schmerzhaft vor. Zufällig lernte ich am Rande der MotoGP Marion kennen, die mir von ihrem Ansatz erzählte und dachte: aufhören kannst Du danach immer noch, probier’s doch mal!
Wie ging es Dir bei unseren Terminen?
Zuerst war’s schon ein bisschen komisch, so, wie man es sich beim Psychiater vorstellt. Hatte auch nur bedingt mit Mopedfahren zu tun. Aber das findet ja laut Kevin Schwantz zu 90 % zwischen den Ohren statt! Marion gab mir trotz Skepsis aber mit ihrer ruhigen und sachlichen Art Vertrauen in die verschiedenen Methoden, den mentalen „Werkzeugkasten“ zu erweitern. So trainierten wir in Hockenheim ganz bewusstes Herangehen an den nächsten turn in einer bestimmten Stimmung, um negative Emotionen wie Angst oder Wut (über Misserfolge) besser neutralisieren zu können. Ach so, solche Sachen wie Sitzhaltung und Blickführung kamen dann am 2. Tag natürlich auch noch, aber erst, nachdem ich die anderen Dinge daheim über 3 Wochen trainiert hatte.
Hat sich etwas für Dich verändert?
Absolut. Erstens kann ich viel besser mit Misserfolgen umgehen, weil ich überzeugt bin, sie überwinden zu können und nicht mehr nur verzweifelt auf irgendeinen platzenden Knoten hoffe. Zweitens ging es schon im ersten Rennen nach dem Training mit Marion eine Winzigkeit schneller als im Vorjahr, obwohl ich eigentlich viel mehr mit dem Umsetzen des Gelernten beschäftigt war als mit dem Wettkampf und von der karierten Flagge regelrecht überrascht wurde. Aber das Beste daran ist: während ich letztes Jahr keine Idee mehr hatte, wie das jemals besser werden könnte, weiß ich jetzt, wieviel ich noch verbessern kann- und vor allem: was! Und ich habe wieder Freude an diesem grandiosen Sport! Und drittens, ich konnte das kaum glauben, macht mir das Motorradfahren auf der Straße (auch das „gesittete“!) jetzt noch mehr Spaß, womit ich am wenigsten gerechnet hätte.
Würdest Du noch mal zu mir kommen?
Auf jeden Fall. Ich habe schon viele gute und auch weniger gute Coaches gehabt, die in der Regel gute Rennfahrer sind, jede Menge über Linie, Einlenk- und Bremspunkte wissen und das im positiven Fall auch vermitteln können. So weit war ich aber noch gar nicht, ohne es recht zu wissen. Marion hat mich da abgeholt, wo ich stand. Ich weiß natürlich nicht, ob jetzt jeder einzelne Baustein des Trainings bei mir persönlich mehr oder weniger funktioniert hat, aber da es zum Glück einige waren, scheint das Ergebnis aus heutiger Sicht überzeugend!


Feedback von Armin, August 2016:

"Nach einem Abflug in OSL waren mir die Folgen nicht bewusst. Der Körper heilte recht zügig, mein Fahrspaß blieb auf der Strecke liegen. Ich wurde immer nervöser und unsicherer vor jedem Turn. Einige Male wollte ich abreisen und alles verkaufen. Dann bin ich auf unser Marion aufmerksam geworden und wir haben einen Termin ausgemacht. Nach anfänglichen Zweifel stellte sich schon am gleichen Tag eine Veränderung ein, die mir von der Marion in Aussicht gestellt wurde. Dann kam Mugello. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich so relaxt an die Sache ran gegangen bin. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bedanken. Quält euch nicht. Ich hätte das schon viel früher machen sollen und mir so viel Unmut und negative Stimmung ersparen können. Andersrum vermute ich, dass man aber auch das coaching an sich ranlassen und nicht zweifeln sollte. Ich fand, es für mich genau richtig. Einen Gruß vom Armin"


Feedback/Bericht von Sarah, Juli 2016:
"Meine Saison 2015, welche gleichzeitig meine erste Saison auf den großen Rennstrecken war, verlief ideal. Ich konnte gute Ergebnisse einfahren und das wichtigste war, ich hatte unendlich viel Spaß am Fahren. Im Herbst entschieden wir uns dann dazu, den nächsten Schritt zu gehen und in eine höhere Klasse zu wechseln. Im Winter bereitete ich mich intensiv auf die Saison vor und hatte hohe Ansprüche an mich. Diesen konnte ich zunächst auch nachkommen, jedoch wurde es nach den ersten Trainings immer schwerer und ich war nach jedem Turn unzufrieden mit meiner Performance.
Was ich dabei nicht merkte, ich hatte den Spaß am Motorrad fahren gänzlich verloren. Das machte sich auch in meinen Rundenzeiten bemerkbar. Von den Zeiten, die ich ganz zu Beginn der Saison gefahren war, war ich 2-3 Sekunden entfernt. Je mehr ich auf dem Motorrad verkrampfte, desto langsamer wurde ich. Durch mein Langstreckenteam, die Young Rider Foundation, bekam ich die Chance, Marion Graef kennenzulernen und eine Sitzung bei ihr abzuhalten. Hierbei fokussierten wir uns zum einen auf mein Problem im Regen zu fahren, welches ich seit einem Sturz im letzten Jahr hatte, befassten uns aber auch mit meinem verlorengegangen Spaß. Zunächst wirkte das Wingwave-Coaching etwas befremdlich auf mich, doch nachdem ich die Wirkung, die es im Körper auslöst, zu sehen bekam, wuchs meine Zuversicht, dass Marion mir aus meinem Tief heraus helfen kann. Nachdem meine Blockade durch die Wingwave Methode gelöst war, befassten wir uns damit, positive Emotionen mit dem Motorrad Fahren zu verknüpfen. Hierzu sammelten wir Bilder zu bestimmten Gefühlszuständen, wie zum Beispiel ein Licht am Ende des Tunnels für Zuversicht. Davon fertigte Marion für mich Kärtchen zum Üben an, damit ich mich in den Situationen, in denen wieder Unsicherheiten oder Zweifel aufkommen, in den positiven Leistungszustand bringen kann, welcher auf den Kärtchen beschrieben ist. Nach einigen Wochen regelmäßigen Übens konnte ich erste Erfolge spüren, ich fand zeitweise den Spaß am Fahren wieder, was mich motivierte, am Ball zu bleiben.
Doch die größte Freude machte mir Marion, als sie mir vorschlug, mich bei meinem Rennen am Sachsenring zu betreuen.
Mit diesem Rückhalt startete ich schon positiv in das Wochenende.
Vor meinem Qualifying besprachen wir noch einige Techniken, die mir helfen sollten meine Konzentration aufrecht zu erhalten, da ich meist schon unkonzentriert auf das Motorrad steige. Hierzu sollte ich die Strecke aus drei verschiedenen Perspektiven im Kopf durchfahren und später während der Fahrt genaue Selbstanweisungen geben, was mich davon abhalten soll, an andere Dinge zu denken.
Im Qualifying konnte ich die Tipps gut umsetzen und kam konzentriert durch die 30 Minuten. Im Rennen gelang mir dies nicht ganz so gut, da mir die Übung fehlte, doch ich werde weiterhin üben und bin mir sicher, dass ich durch diese Technik nicht mehr abgelenkt sein werde.
Ich bin noch nicht komplett wieder auf dem Leistungsniveau, auf dem ich die letzten Jahre war, doch dank Marion geht es für mich wieder Berg auf und ich habe den Spaß am Motorrad fahren wieder gefunden, wofür ich sehr dankbar bin!
Ich kann nur jedem, der mit sich hadert oder nicht weiß, weshalb er plötzlich langsamer ist als letztes Jahr, ans Herz legen ein Coaching mit Marion Graef zu absolvieren, es lohnt sich in jederlei Hinsicht!"


Feedback von Karin (Hockenheim Mai 2016)
"Kleiner Erfahrungsbericht: Von Cowboys und anderen Superhelden – mein 1:1 Coaching mit Mari

Die Länge ist nicht entscheidend. Das ist eine alte Golfer-Weisheit. Die Richtung muss stimmen. Diese Weisheit lässt sich eigentlich auf alle Entwicklungsprozesse anwenden. Mögen die Schritte auch noch so klein sein, solange es vorwärts geht, ist alles gut. Leider konnte ich das bezogen auf mein Motorradfahren für die letzten zwei Jahre nicht mehr feststellen. Und nicht nur, dass es nicht vorwärts ging, nein, ich fuhr sozusagen rückwärts. Am Ende war ich auf jeder Rennstrecke rund 5 bis 10 Sekunden langsamer, als ich schon mal gefahren war – und das bei ohnehin schon recht bescheidenen Rundenzeiten. Für diesen Prozess gibt es mehrere Gründe, die teilweise außerhalb der Rennstrecke liegen. Was mir darüber aber fast völlig verloren gegangen war, war der Spaß am Rennstreckenfahren. Und das ist einer positiven Entwicklung wirklich abträglich.

Im Laufe der Zeit hatten sich zudem in meinem Kopf viel zu viele Anweisungen angesammelt, auf die ich achten wollte, um meiner Misere eine positive Wendung zu geben. Wenn ich versuchte, später zu bremsen, bremste ich zu viel. Wenn ich versuchte, später einzulenken, stimmte meine Blickführung nicht mehr … Und: Etwas unbedingt zu wollen, führt eben nicht automatisch zum entsprechenden Tun. Das einzige, was sich darüber gut entwickelte, war meine Unzufriedenheit. So konnte es jedenfalls nicht weitergehen. Ich wollte endlich meinen Kopf wieder frei bekommen und meinen Spaß zurückgewinnen. Motorradfahren ist schließlich ein aufwändiges Hobby, das unter dem Strich eine wie auch immer geartete positive Bilanz aufweisen sollte. Also buchte ich bei Speer Racing ein 1:1 Coaching bei Marion Graef, die sich in den letzten Jahren zum Sportmentalcoach qualifiziert hat. Genau das, was ich brauchte: Ein individuelles Coaching einen ganzen Tag lang, Tuning für den Kopf und einfach mal nur hinterherfahren und sehen, was geht.

Nachdem wir meine Situation besprochen und Ziele definiert hatten, konnten wir mit einem wingwave-Coaching zunächst die Blockade in meinem Kopf auflösen, die sich durch meine Negativentwicklung im Laufe der Zeit entwickelt hatte. Damit war mein Kopf befreit und der Raum entstanden, um mit positiven Bildern neue Motivation und Spaß an der Sache zu entwickeln. Dabei probierten wir neben und auf der Rennstrecke verschiedene Bilder aus – vom Cowboy über die Diva bis hin zur Superheldin. Ziel ist dabei, anhand eines Bildes und der damit verknüpften Emotionen in den richtigen Modus für eine sportliche Leistung zu kommen. Denn hierfür muss man sich im richtigen Anspannungsfenster befinden. Total entspannt wird das Ganze nichts, gestresst eben auch nicht. Für mich erwies sich die Superheldin als das für mich passende Bild, das für mich all das bündelt, was wir an diesem Tag noch erarbeitet und trainiert haben. Deshalb klebt sie seitdem auf meinem Drehzahlmesser und strahlt mich vor jedem Turn an. Und nach jedem Turn bekommt sie ein Strahlen zurück, denn das Motorradfahren macht endlich wieder ungetrübten Spaß. Meine Rundenzeiten? Keine Ahnung! Ich habe im Moment meinen Laptimer aus …"


Feedback von Luka (Hockenheimring April 2016)
"Hallo Marion, sorry hatte so viel um die Ohren,
dann dachte ich mir ich warte jetzt noch ein paar Tage länger , war am Wochenende das erste mal am Nürburgring,
war toll, Kopfkino ist deutlich besser ... habe mich am Samstag im Regen abgelegt, und konnte es am Nachmittag mit der Reparatur
des Mopeds wieder angehen. Es hat toll geklappt selbst nach dem Sturz konnte ich nochmal schneller Fahren und hatte gar nicht weiter drüber nachgedacht...
Würde gerne nochmal eine kleine Sitzung bei dir machen ....
Also ich kannte wingwave vorher nicht.
Die Sitzung war ok, für mich , mir haben meine zwei Finger danach geschmerzt ; )
Würde es nicht unbedingt skeptisch nennen , da ich vielen Sachen vorerst sehr aufgeschlossen bin, bin aber positiv an das Thema ran.
Ja es hatte sich einiges geändert, bin im ersten Turn nach der Sitzung leichter gefahren und habe mir immer wieder vor Freude gesagt das ich schnell fahren darf...
und dabei fast das grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen.... im zweiten Turn bin ich dann mal 2,5 sek. schneller gefahren.... 
bin dann ne 1,59 gefahren und habe mich dabei locker gefühlt.... die 1,59 am Hockenheimring war eigentlich mein Ziel für die Saison, jetzt liegt mein Ziel die 1:56 zu schlagen.....
das Kopfkino ist deutlich niedriger oder sogar fast weg... .... die Endgeschwindigkeit auf der langen Geraden hat auch deutlich zugelegt.....
Bin also mit dem Ergebniss sehr zufrieden.... möchte aber nochmal eine Sitzung machen , da ich das Gefühl habe da schlummert noch ne Kleinigkeit... die stört.... ; )"


Feedback von Adrian (Hockenheim April 2016)
"
Ich bin über Speer Racing auf das Mental Coaching gestossen und habe dann auch ein bisschen im Internet nach Wingwave und Erfahrungen des Coachings von Marion gesucht.
Ich war anfangs skeptisch ob es was bringt habe mir dann aber gedacht einen versuch ist es wert.
Mein Problem war das ich in Links Kurven nach einem Sturz kein sicheres Gefühl mehr hatte und dadurch auch nicht mehr Flott und Schräg in die Kurve bin, laut Instruktor sogar aufrecht in die Kurven.
In der Mittagspause dann die Sitzung mit Marion, trotz das wir uns erst 2 Minuten kannten war es ein Sicheres Gefühl und nicht nach dem Motto " wir kennen uns nicht ich weis nicht ob ich dir alles erzählen kann" .
Als erstes klärte Marion mich auf was wingwave eigentlich ist, wie die Erlebnisse im Kopf verarbeitet werden und warum so schlechte Erfahrungen einen hindern locker auf dem Motorrad zu sitzen.
Dann ging es auch schon los.
Es war eine Kurze aber erfolgreiche Sitzung, ich hatte vor der sitzung 3 turns und nach der Sitzung nochmal 2 turns, es waren Welten zwischen denen am Vormittag und denen am Nachmittag.
Ich saß mittags viel lockerer auf dem Motorrad und hatte in Links kurven auch direkt mehr Schräglage und die Zeiten sind auch besser geworden.
Ich kann es nur empfehlen, und auch einen Lacher während der Sitzung wird auch verziehen und mitgelacht :)
Vielen dank Nochmal an Marion."


Feedback von Erhan (Calafat März 2016):
"Hallo Marion,
als wir uns über meinen Sturz in Mugello unterhalten haben, hast Du mir das Mentalcoaching angeboten, um mich wieder „schnell“ zu machen. Als Unternehmensberater großer Konzerne und inhabergeführter Unternehmen habe ich sehr viele Persönlichkeiten kennengelernt und zum Teil intensiv gecoacht. Da musste ich ehrlich gesagt etwas schmunzeln und war dieser Art des Coachings eher skeptisch gegenüber, weil ich ja wegen meinem Sturz keine ANGST vor Kurven hatte. 
Schließlich habe ich nur wegen Deiner sympathischen Art zugesagt. Während der Anwendung musste ich oft lachen, weil mir einfach der Glaube fehlte, dass so etwas funktioniert. Doch jetzt muss ich anerkennend zugeben, dass mir das Mentalcoaching definitiv geholfen hat und ich danach los gelöst von Wut und übermäßigem Kontrollwahn (das waren die Ursachen, weshalb ich nach meinem Sturz 12 Sekunden langsamer fuhr) frei und ohne jegliche Blockade meine Bestzeit in Calafat auf den Asphalt zauberte. Dein Mentalcoaching funktioniert auf jeden Fall !!!
Danke Marion
Liebe Grüße aus Stuttgart
Erhan"


Feedback von Dirk:

"Hallo Marion,

wie versprochen ein kleiner Bericht zur Sitzung. Als erstes muß ich sagen, dass ich nicht gedacht hätte das es so einfach ist, wieder mit einem klaren Hirn über eine Rennstrecke zu fahren. Bei mir hat es wirklich funktioniert. Auch wenn ich nicht gleich an die Zeiten von Kollege Rossi rangekommen bin, hat es seit langem mal wieder richtig Spaß gemacht. Ich konnte mich beim fahren auf´s wesentliche konzentrieren, ohne immer gleich in Panik zu verfallen, wenn mal ein anderer überholt hat, oder wenn ich mal jemanden überholen wollte. Ich denke das ich darauf aufbauen kann. ´Nachwirkungen´ wie z.B. schlecht Träumen, hatte ich jetzt nicht. Ich freue mich auf´s nächste Jahr und bin gespannt ob die positive Einstellung bleibt, ansonsten würde ich Dich gerne nochmal anrufen. Wäre schön wenn wir uns in 2016 mal wieder auf der Rennstrecke sehen würden.

Alles Gute, Dirk"


Feedback von Karin:
"Ich habe das Coaching in Brünn ausprobiert und kann nur sagen, dass es super funktioniert. Seitdem habe ich wieder Spaß am Fahren und freue mich schon auf meine nächste Veranstaltung. Vielen Dank, Mari. Tipptopp!!"

Feedback von Marco:
"Die Rückmeldung nach Anneau du Rhin kann ich als durchweg positiv bezeichnen. Die Linkskurven sind, soweit in AdR vorhanden, wieder ziemlich gut gelaufen und auch das  Knie kam wieder auf den Boden. Und ein sicheres Gefühl kam auf. Kurz, es hat wieder richtig Laune gemacht."


Feedback/Erfahrungsbericht von Matthias:
(Auszug aus der Circuit 3/15 S.35)
"Wir alle sind Meister im Verdrängen und jeder kennt den Ausspruch, dass „Gras über eine Sache gewachsen ist“. Dies heißt natürlich nichts anderes, dass unter der Oberfläche etwas schlummert. Ich selbst habe nach einem Unfall 2008 auf dem Nürburgring die Erfahrung machen müssen, dass mich eine schwere Blockade hemmt. Stressfrei Motorrad fahren in den schnellen Gruppe war vorher. In all den Trainings nach dem Unfall reichte es mit der verkrampften Fahrweise nur noch für die langsame Gruppe. Ich sprach zwar viel über den Unfall und die Folgen, doch verarbeitet habe ich das Ereignis nicht. Eigentlich blieben nur zwei Möglichkeiten: das Motorradfahren besser an den Nagel hängen oder endlich etwas tun. Ich entschied mich für die zweite Variante, und zwar im Rahmen eines Events auf dem Hockenheimring. Marion Graef hatte ich bereits vor einiger Zeit als Instruktorin bei einer Speer-Veranstaltung kennengelernt. Es gab eine Vertrauensbasis. Natürlich war ich anfangs skeptisch, da ich mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen konnte, dass in einer guten dreiviertel Stunde eine Blockade gelöst wird, die mich seit vielen Jahren belastet. Doch während der Sitzung passierte teils Unglaubliches. Der verdrängte Unfall wurde aus den Tiefen des Unterbewusstseins hervorgeholt und eine intensive Auseinandersetzung begann. Was ich erst nicht für möglich hielt, trat in den kurzen Sitzung ein: ich bekam plötzlich ein völlig neues Bild von der Sturzsituation. Vereinfacht gesagt, wirkte sie nicht mehr so bedrohlich. Nach der Sitzung ging es für anderthalb Tage auf die Strecke. Ich fuhr meine Turns zwar immer noch in der langsamen Gruppe, aber es war lange nicht mehr so verkrampft und ich konnte erstmals wieder fast die gesamte Fahrbahnbreite ausnutzen und halbwegs „Linie“ fahren. Die Entscheidung, professionelle Unterstützung zu suchen, war für mich definitiv der richtige Schritt. Marion hat es in der kurzen Zeit geschafft, meine Blockade soweit zu lösen, dass ich nach langer Zeit erstmals wieder echten Fahrspaß hatte.
Dafür bin ich ihr dankbar."